Leistungen eines Steuerberaters werden nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) berechnet. 

Das Honorar hängt vom Gegenstandswert sowie dem jeweiligen Arbeits- und Zeitaufwand ab.
Was versteht man unter dem Begriff Gegenstandswert? 

Bei Steuerberatung 

Hier ist die Geldsumme entscheidend. Bei Einspruch gegen einen Steuerbescheid ist es die Höhe des umstrittenen Steuerbetrages. Findet eine Beratung zum Thema Steuereinsparung statt, so dient hier die Höhe der möglichen Erparniss als Berechnungsgrundlage.

Bei Buchhaltung 

Bei der Rechnungserstellung für Buchführungstätigkeiten orientiert man sich zum einen am Jahresumsatz und zum anderen am tätsächlichen Arbeitsaufwand bei der Bearbeitung. Daher empfielt es sich, die Unterlagen ordentlich und gut sortiert zu führen, um überflüssige Steuerberatungkosten zu vermeiden.

Bei Jahresabschluss 

Bestimmend für den Gegenstandswert sind hier entweder der Durchschnitt aus dem Jahresumsatz oder die höhere Aufwandssumme und die berichtigte Bilanzsumme.

Bei Steuererklärungen 

Hier bestimmt sich der Gegenstandswert bei:

  • Einkommensteuererklärung: nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte
  • Gewerbesteuererklärung: nach dem Gewerbeertrag des Unternehmens
  • Umsatzsteuererklärung: nach 1/10 des Umsatzes